Mikro-Urlaub vor der Haustür

zwischen Rhein, Ruhr und Wupper

Düsseldorf - 1 Stadt viele Gesichter

Düsseldorf – Eine Mischung Aus Alt Und Modern

Düsseldorf - Eine Mischung aus Alt und Modern. Treffender könnte es in diesem Fall nicht sein. Industrie im Hafen, der Rhein mit seinen Schiffen und wunderbaren Strandstücken, moderne Architektur im Medienhafen, die Altstadt und eine Oase des Grünen im Hofgarten.

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Düsseldorf – Eine Mischung aus Alt und Modern

Streckenbeschreibung

Los geht es im Düsseldorfer Ortsteil Hamm und von hier direkt an den Rhein und unter der Brücke durch. Linkerhand liegt die Hafenanlage und links geht es immer schön am Fluss entlang. Der Weg beschreibt einen großen Bogen über die Landzunge und um den Golfplatz herum. Man bleibt die ganze Zeit in Ufernähe und gelangt nach einem schönen Strandstück zur Brücke am Medienhafen. Diese wird überquert und der Weg geht Richtung, Rheinturm und von dort weiter in und schließlich durch die Altstadt. Über die Ratinger Straße und über die Hofgartenrampe gelangt man in den Hofgarten. Dieser wird durchlaufen, bis man schließlich an der Jacobistraße wieder durch die Stadt geführt wird, bis hin zum Hauptbahnhof. 

Blick auf den Rheintum
Blick auf den Rheintum

Highlights und Wissenswertes

Medienhafen

Früher standen hier Silos und Lagerhallen, doch ab 1990 wurde daran gearbeitet, dem alten Hafen ein neues Gesicht zu geben. Verschiedene zeitgenössische Unternehmen siedelten sich seit dieser Zeit hier an. Eine besondere Mischung aus alt und neu ist hier entstanden. Sicherlich eines der Hingucker sind die windschiefen Häuser des Architekten Frank O. Gehry. Aber auch die anderen Gebäude entlang des Hafenbeckens sind sehenswert. 
Auch die in Richtung Altstadt anschließenden Gebäude, wie Landtag, WDR und Rheinturm gehören in diese beeindruckende Umgebung. 

Medienhafen
Medienhafen

Carlsplatz
Das Besondere am Carlsplatz ist sein Dauermarkt. Hier gibt es über 60 Stände die täglich, über das ganze Jahr hindurch geöffnet haben. Wer etwas ausgefallenes sucht, der wird hier sicherlich fündig werden. 
Darüber hinaus ist der Carlsplatz ein beliebter Treffpunkt, hier trifft man sich einfach, egal zu Kaffee oder Champagner. 

Markt Carlsplatz
Markt Carlsplatz

Altstadt
Hier gibt es nicht nur die längste Theke der Welt. Es wimmelt nur so von Restaurants, Bars und traditionellen Brauhäusern. Abseits der bekannten Straßen findet man in den kleinen Gässchen jedoch so manchen Geheimtipp.
Es heißt einfach mal die Augen auf zu machen. 

Schneider-Wibbel-Uhr
Schneider-Wibbel-Uhr

Hofgarten
Der Hofgarten ist die grüne Lunge in der Innenstadt. Eine historische Parkanlage, die nach schweren Sturmschäden 2014 noch immer renoviert wird. 
Wer durch den Park geht dem fällt auf, dass dieser unterschiedlich angelegt ist. Im älteren Teil zwischen Jägerhof und dem Brunnen “Jröne Jonge” ist die Anordnung sehr gradlinig und man erkennt deutlich die französischen Einflüsse der Gartenarchitektur. 
Ganz im Gegensatz dazu ist der Park zwischen Hofartenrampe und Hofgartenstraße im englischen Parkstil gestaltet, naturbelassener und unberührt.

Jröner Jonge
Jröner Jonge

Persönliche Erfahrung

Düsseldorf ist für mich eine Stadt mit vielen Gesichtern. Von der Landeshauptstadt NRW, gelegen am Niederrhein, kannte ich früher eigentlich nur die Kö, mit ihren vornehmen und teuren Geschäften. Doch Düsseldorf ist mehr und so habe ich die Stadt dann seit einigen Jahren richtig lieben gelernt.
So überrascht es mich immer wieder, wenn man einmal von einer anderen Seite in die Stadt kommt und diese nicht nur für einen Altstadtbesuch aufsucht. 
Der Kontrast von Düsseldorf Hamm bis in die Altstadt ist schon beeindruckend. Einerseits findet man entlang des Rheins noch einiges an Industrie und auf der anderen Seite findet man einen feinen Sandstrand und an gleicher Stelle eine öffentliche 9-Loch-Golfanlage in unmittelbarer Nähe zum Medienhafen.

Im Medienhafen bin ich nicht zum ersten Mal, eigentlich bin ich hier aus beruflichen Gründen täglich, doch fasziniert mich die Architektur einfach immer wieder aufs Neue. Egal wo man steht und geht, man kann immer etwas entdecken, was man beim letzten Besuch noch nicht gesehen hat. Kommt man vom alten Hafen aus in den neu gestalteten Medienhafen, so hat meines Erachtens den besten Blick auf die tolle Architektur. Das sollte man unbedingt genießen und auch nutzen und nicht gleich weitergehen. Es lohnt ein Abstecher entlang des Hafenbeckens an der Kaistraße und dann erst sollte man sich in Richtung Altstadt weiter bewegen. 

Kommt man unter der Rheinkniebrücke her, so lässt man die Moderne hinter sich und sieht direkt die alten Gebäude entlang der Uferpromenade. Für mich ein toller Kontrast und Stimmungswechsel, der sich in der Altstadt fortsetzt. 

In der Altstadt war ich schön des Öfteren, doch neue entdeckt habe ich für mich den Hofgarten. Wenn ich das nächste Mal eine Auszeit vom Einkaufsbummel brauche, dann werde ich mich daran zurück erinnern und zur Entspannung in den Hofgarten gehen. Für mich eine wirklich tolle, neue Entdeckung. 

Düsseldorf
Düsseldorf

Fazit

Düsseldorf ist eine sehr reizvolle Landeshauptstadt, die sich auch einmal auf einer anderen Route entdecken lässt. Wer sich für Architektur interessiert, der kommt hier voll auf seine Kosten und auch die Entspannung entlang des Rheins und im Hofgarten kommt garantiert nicht zu kurz.

Streckenverlauf und Download

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