Kemnader See und Ruhrufer

Kemnader See und Ruhrufer

Der Kemnader See ist der jüngste aller sechs Ruhrstauseen und lässt sich komplett umrunden.

Der Kemnader See und das Ruhrufer

 

Der Kemnader See, der jüngster aller Ruhrstauseen (Stausee Hengsen, Hengsteysee, Harkortsee, Baldeneysee, Kettwiger See), ist ein sehr beliebtes Ausflugsziel und liegt zwischen Bochum, Witten und Hattingen. Der kürzeste Weg um den See herum beträgt etwas mehr als 8 km.

 

Wir wollten jedoch ein wenig mehr und starteten am nördlichsten Zipfel des Sees, am Freizeitbad Witten-Heveney, dort wo der Ölbach in den Kemnader See mündet.

Den Kemnader See bereits im Blick ging es jedoch zunächst einmal die Ruhr entlang bis runter zur Herbeder Schleuse. Hier gibt es die Möglichkeit den See mit einer Personenfähre zu überqueren, um direkt zur Burg Hardenstein zu gelangen.

Wir entschieden uns für den Weg außen herum. Dieser entpuppte sich jedoch als weniger attraktiv, da er sehr lange an der Hauptstraße entlang führte, bis wir dann endlich an der Nachtigallbrücke wieder die Ruhr queren konnten.

 

Meine Empfehlung

Nutzt die Fähre, besucht dann die Zeche Nachtigall und geht anschließend weiter zur Ruine Burg Hardenstein.

 

Fähre
Ruhrfähre

 

Nach der Burg Hardenstein folgte mit der Westholzer Waldung ein kurzes Waldstück, doch schon bald konnte man das Ruhrufer wieder sehen und dann find die Umrundung des Sees an.

 

Die Wege sind überwiegend asphaltiert und landen nicht nur Wanderer, sondern auch Radfahrer und Inlinskater ein, eine Runde um die Kemnade zu drehen. Gerade an den Wochenenden ein echter Hotspot.

 

Fazit

 

Wer eine flache und durchweg einfache Wanderung sucht, der ist am Kemnader See genau richtig.

 

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Kemnader See

Gastronomie

Rund um den See findet man ein großes Angebot von Gastronomie.

 

Hightlights und Wissenswertes

 

Schleusenwärterhäuschen

Ein altes Fachwerkhaus aus dem Jahres 1835. Wurde nach einem Brand 2015 renoviert.

 

Zeche Nachtigall

Die Zeche Nachtigall ist ein ehemaliges Steinkohlebergwerk. Heute kann man mit Helm und Grubenlampe ausgerüstet einen echten Kohlenflöz besuchen und sich über die Kohleförderung im Revier mal einen kleinen Eindruck verschaffen.

 

Burgruine Hardenstein

Die ehemalige Wasserburg Hardenstein wurde um 1350 erbaut. Bewohnt war sie bis zum 16. Jahrhundert und wurde schließlich im 18. Jahrhundert aufgegeben. Heute kann man noch die Türme und Befestigungsanlagen bewundern. Mit ihrer schönen Lage und einem herrlichen Blick auf die Ruhr lädt sie zu einem Rundgang ein.

 

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