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zwischen Rhein, Ruhr und Wupper

Horizontobservatorium

Landschaftspark Hoheward – Großartige Wanderung mit fantastischen Eindrücken

Landschaftspark Hoheward. Eine großartige Halden-Wanderung mit fantastischen Eindrücken und Sehenswürdigkeiten im nördlichen Ruhrgebiet.

Wander Infos

Landschaftspark Hoheward – großartig, fantastisch, eindrucksvoll

Gestartet wird im Recklinghausener Ortsteil Stuckenbusch. Über den Spanenkamp gelangt man auf den Fuß-/Radweg entlang des Resser Bachs. Der Weg führt geradewegs auf die Halde Hoheward zu.

Am Fuß der Halde geht es zunächst ein Stück dem Radweg hoch bis zum Balkon 2. Ab hier empfehle ich der Balkon Promenade nach eigenem Belieben zu folgen, bis man die Spitze der Halde erreicht hat. Der Abstieg erfolgt in Richtung Drachenbrücke. Nach der Brücke führt der Weg über die Zechengelände von Recklinghausen II.

Schließlich biegt man nach links in die Karlstraße und nach der Haltestelle Konradstraße biegt man nach rechts in den Park ein und folgt dem Rad-/Fußweg und quert die Salentinstraße. Kurz danach geht es nach rechts über den Nonnenbuschweg, über die Autobahn und die Ebbinghäuser Straße bis zu Haltestelle Spanenkamp.

 

Naturschutzgebiet Brandhorster Wald
Naturschutzgebiet Brandhorster Wald

Highlights und Wissenswertes

Landschaftspark Hoheward

Die Halde Hoheward bietet die größte zusammenhängende Haldenlandschaft Europas. Sie entstand aus Aufschüttungen der Zechen Ewald, Recklinghausen II und General Blumenthal. Die um die Halde führende Balkonpromenade mit verschiedenen Aussichtsbalkonen ist 6,4 km lang und bietet einen sagenhaften Panoramablick über das Ruhrgebiet, bis hin nach Düsseldorf.

Landschaftspark Hoheward
Landschaftspark Hoheward

Horizontobservatorium

Es stellt eine moderne Nachbildung prähistorischer Bauwerke dar und von der Mitte aus erzeugt man so einen künstlichen Horizont. So können Sonnenauf- und -untergang beobachtet werden, ebenso Mondverlauf und Erdachsenbewegung.

Horizontobservatorium
Horizontobservatorium

Sonnenuhr / Obelisk

In der Mitte einer kreisrunden Fläche mit einem Druchmesser von 62 m steht ein Obelisk, der als „Uhrzeiger“ dient. Bei Sonnenschein kann man vom südlichen Punkt aus die genaue Uhrzeit ablesen, sowie das exakte Datum. Erklärungen auf der gesamten Fläche erleichtern die Ablesung.

Obelisk
Obelisk

Drachenbrücke

Die 165 m lange Drachenbrücke verbindet das alte Zechengelände Recklinghausen II in Hochlarmark mit der Halde Hoheward. Die Brücke stellt ein Drachenskelett dar, Hals und Kopf sind so ausgerichtet, dass der Drache auf die Besucher schaut.

Drachenbrücke
Drachenbrücke

Fazit

War ich schon von der Halde Haniel in Bottrop begeistert, umso mehr hat mich der Landschaftspark Hoheward mit der gleichnamigen Halde fasziniert. Ein Gelände mit unglaublich großem Ausmaß, sehr vielen unterschiedlichen Wegen und jeder Menge Sehenswürdigkeiten wie das Horizont Oberservatorium, dem Sonnenuhr-Obelsik, die Drachenbrücke und den nahegelegenen Zechen Ewald und Recklinghausen II.

Man hat eine Vielzahl unterschiedlicher Möglichkeiten den Landschaftspark zu begehen. Um möglichst nichts zu verpassen, empfehle ich der Balkon Promenade zu folgen. Hier kann man die Halde komplett umrunden und es gibt immer einen Weg, der hinauf zum Observatorium und den anderen Sehenswürdigkeiten führt. So kann jeder für sich entscheiden, wie lange man im Landschaftspark verweilen will. Irgendwann nimmt man dann an der Drachenbrücke die geplante Wanderung wieder auf.

Mit dem Landschaftspark Hoheward hat man im Ruhrgebiet ein wundervolles Naherholungsgebiet geschaffen, das es wert ist besucht zu werden. Von oben hat man einen faszinierenden Rundblick über den „Pott“ und gleichzeitig befindet man sich wie in einer anderen Welt.

Wer noch nicht dort war, sollte dies schnell auf seine „Zu Besuchen-Liste“ setzen.

Obelisk und Observatorium
Obelisk und Observatorium

Tipp 1

Wer nicht die Runde über Recklinghausen-Stuckenbusch machen möchte, dem empfehle ich eine Tour rund um die Halde. Dabei liegt der Start an der Bushaltestelle “Neue Horizonte” mit anschließendem, direkten Aufstieg über die Himmelstreppe mit ihren 529 Stufen. Vom Horizontobservatorium kann man nun eine Runde über die Balkon Promenade gehen, immerhin auch 6,4 km.

Tipp 2

Wer nach dem Landschaftspark und der Zeche Recklinghausen II nicht zurück bis nach Stuckenbusch gehen möchte, der kann seine Wanderung auch in Hochlarmark beenden und von dort die Rückreise über Bahnhof Recklinghausen Süd antreten.
Orientieren kann man sich sehr gut an den beiden Kirchtürmen Der Weg zum Bahnhof führt an der katholischen Kirche St. Michael vorbei. 
Bereits ab der Kreuzung kann man der Beschilderung des Radwegs zum Bahnhof folgen. 

Streckenverlauf

Streckenverlauf
Streckenverlauf

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Heike

„Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen.“

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